Der Begriff „Coaching“ stammt aus dem Sport und wurde in die Welt des Managements übernommen. Hier bedeutet Coaching: Training zu beruflicher Spitzenleistung. Personzentriertes Coaching ist ein systemischer Ansatz, der auf den Grundlagen der Humanistischen Psychologie basiert. Grundannahme ist, dass der individuelle Mensch innerhalb der Organisation im Mittelpunkt der Beratung steht. Dies in Abgrenzung und Ergänzung zur struktur- und betriebswirtschaftlich orientierten Beratung, bei der organisatorische Probleme und die Vermittlung von Fachwissen im Vordergrund stehen.
Personzentriertes Coaching geht davon aus, dass die gecoachte Person eingebettet ist in ihre Organisationsumwelt, die aus einem Beziehungsgeflecht von
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| besteht, die in jeweils unterschiedlichem Ausmaß Einfluß auf die im Zentrum stehende Person nehmen. Dies geschieht in Wechselwirkung, denn auch die Person beeinflußt die einzelnen Subsysteme der Organisation.
Der Personzentrierte Coach begleitet den Prozeß der Suche nach Lösungen, wobei die Beziehungen der Person zu den einzelnen Subsystemen der Organisation aus Sicht dieser Person berücksichtigt werden. Das besondere an der Personzentrierten Beratungssituation ist, dass die eigene Person mit eingeschlossen ist; die Reflexion des eigenen Verhaltens, der eigenen Professionalität und auch eigener Gefühle in Bezug auf die Subsysteme sind Thema des Coaching. Die Aufgabe des Coachs ist, durch die entsprechende Fragestellung die unterschiedlichen Aspekte zu verdeutlichen, um die Problematik aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Auf diese Weise erhält die gecoachte Person Distanz zum Geschehen, erkennt eigene Anteile und die Anteile der jeweiligen Subsysteme sowie Widersprüche und Blockaden. In Folge dessen kann sie leichter Lösungsmöglichkeiten entwickeln.
Im Erstkontakt, der kostenlos ist und in der Regel 50 Minuten dauert, geht es darum, sich gegenseitig kennen zu lernen. Der Klient/die Klientin schildert sein/ihr Problem und der Coach legt seine Arbeitsweise dar. Es wird gemeinsam überlegt, ob eine gemeinsame Bearbeitung des Anliegens möglich ist.
In einem Vertrag werden die formalen Bedingungen festgehalten:
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Anzahl und Dauer der Sitzungen |
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Orte, an denen das Coaching stattfinden soll ( z.B. Praxis des Coach oder Firma der Klienten) |
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Eventuelle weitere beteiligte Personen |
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Geheimhaltungspflicht |
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Höhe des Honorars und Aufwandsentschädigung für Spesen |
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Art der Rechnungsstellung (z.B. an die Firma oder an die Klientin) |
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Zahlungsweise |
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Kosten für zu kurzfristig abgesagte Termine |
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